Menschenfurcht – ein Thema, das mich schon lange beschäftigt.
Immer wieder frage ich mich, ob das Gegenteil von Menschenfurcht eigentlich Gottesfurcht ist? Und welches davon mich mehr prägt?
Denke ich öfters darüber nach, was Menschen über mich denken, oder was Gott über mich denkt?
Versuche ich, dazuzugehören, oder möchte ich, Gott die Ehre geben?
Und warum habe ich manchmal Angst, das zu tun, was Gott mir aufs Herz legt – nur weil ich „komisch“ wirken könnte?
Wenn du die Menschenfurcht loslassen möchtest, dann hier ein paar kleine, vielleicht ungewohnte Übungen, die dir helfen können, dich von der Meinung anderer zu lösen:
- Zieh deinen Pulli mal verkehrt herum an – und geh so raus
- Schreie laut im Wald oder auf dem Feld
- Verkleckere dich beim Essen – und lache darüber
- Sag „Nein“, ohne dich zu rechtfertigen
- Lass deine Wohnung ruhig mal unaufgeräumt/ ungeputzt, wenn Besuch kommt
- Sing laut beim Autofahren, auch wenn andere dich sehen
- Stell eine Frage in einer Gruppe, auch wenn sie „blöd“ wirken könnte
- Geh allein ins Café und genieße die Stille
- sing ein Kinderlied laut beim Spazierengehen
- trage zwei verschiedene Socken
- Sag ehrlich, was du denkst – auch, wenn es still wird