Beten und Gemeinschaft = nichts tun?

Beten und Gemeinschaft = nichts tun?

Ich merke immer wieder: In unserer leistungsorientierten Gesellschaft haben Gebet und Gemeinschaft kaum Platz. Es zählt, was wir leisten, wie viel wir arbeiten oder was wir vorweisen können. Aber was sagt man, wenn man morgens einfach gebetet hat? Oder Zeit mit Menschen verbracht hat – ohne Ziel, ohne Nutzen, ohne „Mehrwert“?

Gebet gilt als nicht effizient. Gemeinschaft als Zeitverschwendung. Für die Karriere bringt es angeblich nur etwas, wenn man die „richtigen“ Menschen trifft.

Und doch frage ich mich: Was bringen uns Gebet und Gemeinschaft wirklich?

Sie bringen uns Nähe. Tiefe. Frieden.
Sie bringen uns ein Stück Himmel auf Erden.

Und ist das nicht unendlich viel wertvoller als jede Leistung?

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