Ich glaube, dass Kinder feinere Antenne für Gott haben als wir Erwachsene.
In der Bibel finde ich das total spannend: Schon Johannes hüpft im Bauch, als Maria den Raum betritt (Lukas 1,40–42). Oder Kinder loben Jesus im Tempel: „Lobt Gott für den Sohn Davids!“ (Matthäus 21,15).
Kinder überlegen nicht gleich: Ist das logisch? Ist das möglich? Sie glauben einfach. Und sie leben mit viel mehr Offenheit für das Unsichtbare.
Ich frage mich manchmal:
Könnte es sein, dass wir Dinge als Fantasie abtun, die eigentlich wahr sind?
Die Bibel erzählt so viele Dinge, die übernatürlich sind – Engel, Wunder, Träume, sogar himmlische Wesen mit mehreren Gesichtern. Das alles passt oft nicht in unseren Kopf – aber in Gottes Welt passt es rein.
Ich lerne gerade, meinem Kind besser zuzuhören, wenn es mir etwas Übernatürliches erzählt. Und dann frage ich zurück:
Was hast du gesehen? Wie hat sich das angefühlt?
Denn: Gott ist größer als unser Denken. Und er begegnet uns auf unterschiedliche Weise.