Sorgentopf

Sorgentopf

 Ich habe einmal eine Predigt von Maria Prean gehört, in der sie von einem Sorgentopf sprach. In Afrika bemalen sie dafür Porzellantöpfe. Ich dachte mir: Das ist genau das Richtige für mein Kind – und so haben wir unseren eigenen Sorgentopf gestaltet.

Ich habe einen leeren Joghurteimer genommen und ihn mit einem Schwamm in Gold betupft. Darauf habe ich ein rotes Herz für Gottes Liebe und ein Kreuz für Jesus gemalt – denn Jesus nimmt unsere Sorgen weg. Im Inneren des Topfs liegen immer kleine Zettel und ein Stift bereit.

Wenn mein Kind Sorgen oder Ängste hat, schreiben wir sie auf, knüllen den Zettel zusammen und werfen ihn in den Topf. Und jedes Mal, wenn wir das tun, wird die Sorge gefühlt ein Stück kleiner. Kommt dieselbe Sorge wieder, erinnere ich: „Die ist bei Gott – und er kümmert sich.“

Nach einem Jahr haben wir gemeinsam die alten Sorgen durchgelesen. Mein Kind war ganz stolz, welche Sorgen er bereits überwunden hat oder die einfach nicht mehr da sind.

 

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