Opfer bringen

Opfer bringen

Vor ein paar Wochen bin ich beim Lesen der Bibel über diesen Satz gestolpert: „Wer mir dankt, der bringt damit ein Opfer, das mich wirklich ehrt.“ (Psalm 50,23 HfA).

Im Alten Testament mussten die Menschen zu bestimmten Anlässen Opfer darbringen. Manchmal denke ich, sie hatten es „einfacher“: Wenn sie gesündigt hatten oder etwas falsch lief, opferten sie ein Tier, und ihre Schuld war bereinigt. Sie hatten klare Regeln und Richtlinien—eine Art Checkliste, was richtig und was falsch war.

Da ich ein sehr strukturierter Mensch bin, liebe ich solche Listen. Manchmal frage ich mich: Wann bin ich ein guter Christ? Was macht mich zu einem „Top-Christen“? Aber heute weiß ich, dass es keine solchen Kategorien gibt. Allein seine Gnade genügt. Jesus hat alles für uns getan. Wir können uns nichts „verdienen“.

Seit ich das verstanden habe, zeigt Gott mir immer wieder neue Bereiche, in denen ich wachsen darf. Einer der ersten Punkte war Demut. Der nächste: Dankbarkeit.

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